Neue Lebensräume für Fische, Amphibien und Wasservögel

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Projektpartner: GÖP Gesellschaft für ökologische Planung e.V.

Die Einrichtung
Die Gesellschaft für ökologische Planung e.V. ist eines der sieben Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Hamburg. Neben der politischen Umweltschutzarbeit liegt der Schwerpunkt der GÖP im Arten- und Biotopschutz mit dem Ziel, wertvolle Lebensräume und deren bedrohte Flora und Fauna zu schützen und zu bewahren. Der Verband betreut 13 der insgesamt 34 Hamburger Naturschutzgebiete, z.B. im Norden das Rodenbeker Quellental und das Wittmoor, oder die Elbwiesen und Dünen von Wittenbergen und das Mühlenberger Loch mit seinem Süßwasserwatt. Der wichtigste Fokus des Vereins liegt auf den Gebieten der Süßwassertideelbe. 2006 wurde mit der Eröffnung des Elbe-Tideauenzentrums auch die umweltpädagogische Arbeit erheblich ausgebaut, die die stadtnahe Natur für Kita-Kinder, Schüler und Erwachsene erlebbar macht.

So können Sie helfen
Die Besonderheit der Naturschutzgebiete Heuckenlock und Schweenssand ist der europaweit einmalige Lebensraum der Süßwassertideaue: Die Elbe führt hier noch Süßwasser, durch die große Entfernung zum Meer, wird aber auch von den Gezeiten der Nordsee beeinflusst. Flussauen sind regelmäßig überflutete Ufergebiete. In Schweenssand an der Süderelbe sind die Ufer zum Teil noch befestigt und daher verdichtet. Packen Sie am Aktionstag mit Ihren Kollegen_innen mit an, wenn zuerst große Steine aus einer Bucht entfernt und umgelagert werden. So können sedimentreiche, schlickige Lebensräume für Muscheln, Amphibien und grundelnde Fische geschaffen werden – die wiederum das Nahrungsangebot der in den Auenwäldern lebenden Wasservögel bereichern. Da dieses Projekt tideabhängig ist,  wird erst mit dem Mittags-Niedrigwasser gestartet. 

Am Vormittag wird, am Ufer der Norderelbe,  der sog. Leitdamm mit Macheten und Sensen von standortfremden Pflanzen wie Riesenbärenklau, Indischem Springkraut und Robinien gerodet, um  dem natürlichen Schilfgürtel Luft und Platz zu verschaffen. 

Mit Ihren Teamkollegen arbeiten Sie sich vor bis zum kleinsten Leuchtfeuer Hamburgs auf der Bunthäuser Spitze, wo die Elbe für etwa 15 Kilometer in Norder- und Süderelbe aufgeteilt wird und ein Binnendelta bildet. 

Benötige Helfer: 5-15

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