Eine ruhige Sitzecke für den Garten des Traumazentrums

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Projektpartner: Ankerland Trauma-Therapiezentrum gGmbH
 – Hilfe für traumatisierte Kinder & Jugendliche


Stadtteil: Eimsbüttel

So können Sie helfen

Der geschützte Garten im Innenhof des alten Pastorats lädt zum Draußen sitzen und Entspannen ein, er wird aber auch mit Duft- und Fühlpflanzen therapeutisch genutzt, im Rahmen der Traumatherapie der kleinen Patienten.

Mit Ihrer Unterstützung soll ein nicht so ansehnlicher Bereich in Kompostnähe mit Sichtschutzpaneelen verdeckt werden. Im Anschluss soll dort mit Pflanzen und einer Pergola ein ruhiger, lauschiger Platz entstehen, der als „intimere“ Sitzecke für Patientengespräche genutzt werden kann, wenn ein besonderes Setting nötig oder förderlich ist.

Sollte noch Zeit bleiben, freut sich das Ankerland über tatkräftige Hilfe, um den Garten auf Herbst und Winter vorzubereiten. Büsche, Hecken und Rasen sollen im Spätsommer noch einmal gepflegt werden, Gartenmöbel lasiert und im Terrassenbereich der Hochdruckreiniger geschwungen werden.

Teamgröße: 10-15 Personen

Die Einrichtung

Bereits seit 2008 kümmert sich Ankerland e.V. um schwer traumatisierte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und junge unbegleitete Geflüchtete. Ankerland e.V. informiert, berät und unterstützt Betroffene und deren Angehörige, bietet Fortbildungen für Fach- und Hilfskräfte und schult interessierte Laien in Workshops. Seinen gesellschaftlichen Beitrag sieht der Verein insbesondere darin, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung, Krieg, Terror oder andere traumatische Erfahrungen können schwere seelische Verletzungen verursachen. Viele Kinder in unserer Gesellschaft sind durch schreckliche Erlebnisse traumatisiert, ihre Seele ist zutiefst erschüttert. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, und unbehandelt leiden viele junge Menschen ein Leben lang an den Folgen.

Aus diesem Grund wurde im April 2016 das Ankerland Trauma-Therapiezentrum gGmbH eröffnet. Es ist das bundesweit erste integrative Beratungs- und Therapiezentrum, in dem traumatisierte Kinder in einer familiären Umgebung fernab einer sterilen Krankenhausatmosphäre intensiv aber ambulant therapiert werden können. Die Kinder, Jugendlichen und ihre Angehörigen werden in einem warmen Ambiente empfangen, in einer Art „Villa Kunterbunt“, die einen herzlichen atmosphärischen Rahmen bietet. So können Seelenwunden heilen und die schwersten der menschlichen Krisen gemeinsam bewältigt werden.

Die Therapie eines Kindes im Trauma-Therapiezentrum kostet durchschnittlich 7.000 Euro im Jahr. Um dieses Behandlungsangebot aufrechterhalten zu können, freut sich der Verein über jede Unterstützung engagierter Menschen.

Mehr Infos https://ankerland.de/therapiephilosophie/das-ankerland-konzept/