Neue Lebensräume für Fische, Amphibien und Wasservögel

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Projektpartner: GÖP Gesellschaft für ökologische Planung e.V.

Stadtteil: Wilhelmsburg

So können Sie helfen

Die Besonderheit des Naturschutzgebietes „Auenlandschaft Obere Tideelbe“ an der Norderelbe ist der in Europa einmalige Lebensraum der Süßwassertideaue: Die Elbe führt hier noch Süßwasser, wird aber auch von den Gezeiten der Nordsee beeinflusst. Im natürlichen Zustand werden Flussauen regelmäßig überflutet und weisen eine teils einzigartige Flora und Fauna auf. Einige Uferzonen des Naturschutzgebietes sind jedoch noch mit großen Steinen befestigt und stark verdichtet.

Das möchte das GÖP-Team mit Ihrer Unterstützung ändern! Schaffen Sie am Aktionstag sedimentreiche, schlickige Lebensräume für Muscheln, Amphibien und grundelnde Fische. Ein doppelter Nutzen für die Natur, denn diese bereichern das Nahrungsangebot der in den Auenwäldern lebenden Wasservögel.

Die großen Ufersteine sollen mit Hilfe von Eimern aus einer Bucht entfernt und umgelagert werden. Und schon mit der nächsten Flut kann die Renaturierung beginnen! Apropos Flut: Da dieses Projekt gezeitenabhängig ist, wird mit dem ablaufenden Wasser gleich morgens um 9 Uhr gestartet, und bis ca. 13 Uhr durchgearbeitet.

Nach der Mittagspause wird der sog. Leitdamm mit Macheten und Sensen von standortfremden Pflanzen wie Riesenbärenklau, japanischem Staudenknöterich und Robinien gerodet, um  dem natürlichen Schilfgürtel Luft und Platz zu verschaffen.

Mit Ihren Teamkollegen arbeiten Sie sich vor bis zum kleinsten Leuchtfeuer Hamburgs auf der Bunthäuser Spitze, wo die Elbe für etwa 15 Kilometer in Norder- und Süderelbe aufgeteilt wird und ein Binnendelta bildet.

Benötige Helfer: 5 – 20

Die Einrichtung
Die Gesellschaft für ökologische Planung e.V.  legt den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf den Arten- und Biotopschutz mit dem Ziel, wertvolle Lebensräume und deren bedrohte Flora und Fauna zu schützen.. Der Verband betreut 13 der insgesamt 34 Hamburger Naturschutzgebiete,  z.B. das Rodenbeker Quellental, die Elbwiesen und Dünen von Wittenbergen oder das Mühlenberger Loch mit seinem Süßwasserwatt. Der Fokus des Vereins liegt jedoch auf den Gebieten der Süßwassertideelbe. Mit der Eröffnung des Elbe-Tideauenzentrums wurde 2006 auch die umweltpädagogische Arbeit ausgebaut, die die stadtnahe Natur für Kita-Kinder, Schüler und Erwachsene erlebbar macht.

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