Mehr Nahrung für Bramfelder Wildbienen

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Projektpartner: NABU Landesverband Hamburg e.V.

Stadtteil: Bramfeld

So können Sie helfen
Für die gefährdeten Großstadtbienen sind blütenreiche Lebensräume immer seltener und die Nahrung immer knapper geworden. Brachflächen mit für Wildbienen immens wichtigen wilden Blütenstauden und “Unkräutern” sind in der Stadt kaum noch zu finden, sie wurden bebaut oder versiegelt. Eine große Pflanzen-Vielfalt bringt jedoch eine Vielfalt an Wildbienen hervor, und umgekehrt.

Am Aktionstag soll daher mit Ihrer Hilfe der Lebensraum “Streuobstwiese” am Appelhoffweiher weiter ausgebaut werden. Mit der Ansaat einer Wildblumenwiese schaffen Sie Nahrung und Unterschlupf für Wildbienen und andere Insekten, und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität – Streuobstwiesen spielen mit tausenden Tier- und Pflanzenarten eine herausragende Rolle.

Vor der Ansaat steht die Vorbereitung: Eine Wildblumenwiese braucht mageren, stickstoffarmen und trockenen Boden, ein hoher Stickstoffanteil fördert das Wachstum von Klee und Gräsern und unterdrückt damit andere Arten. Mit Sand lassen sich nährstoffreiche Böden jedoch „ausmagern“ – und hier kommt Ihr Team ins Spiel:

In einigen Wiesenabschnitten soll der „fette“ Boden komplett abgetragen und im Anschluss mit einem Sandgemisch verfüllt werden.  Auf dem so vorbereiteten mageren Boden bringen Sie dann das Saatgut für eine Wildblumenwiese aus. Parallel dazu mähen einige Kollegen Teile der Wiese, haken die Mahd auf und lockern den Boden: Regelmäßiger Schnitt und das Auflockern stoppen ebenfalls die Ausbreitung der Gräser. 

Die Ehrenamtlichen der NABU Ortsgruppe BOB unterstützen Sie fachmännisch und teilen gern ihr Wissen rund um den wertvollen Lebensraum Streuobstwiese. 

Benötige Helfer: 15-20

Die Einrichtung
Bundesweit zählt der Naturschutzbund (NABU) rund 540.000 Mitglieder und Förderer, davon etwa 21.000 in Hamburg. Damit ist der bereits 1907 gegründete Landesverband die größte Umweltorganisation der Stadt. Die 19 NABU-Stadtteilgruppen betreuen mehr als die Hälfte aller Hamburger Naturschutzgebiete – ehrenamtlich.      

Seit mehr als 20 Jahren ist die Ortsgruppe BOB schon aktiv für die Natur in Bramfeld, Ohlsdorf und Barmbek. Sie betreut den NABU- Naturgarten an der Bebelallee, bietet Vogel- und Fledermausführungen an, errichtet Krötenzäune am Ohlsdorfer Friedhof, hat an der Seebek und der Osterbek die Bäche und das angrenzende Gelände naturnah umgestaltet, und an einem kleinen Teich in Bramfeld eine neue Streuobstwiese angelegt – den “Appehoffweiher”.