Mehr Nahrung für Wildbienen auf dem Appelhoffweiher

Donate Now

Projektpartner: NABU Landesverband Hamburg e.V.

Die Einrichtung
Bundesweit zählt der Naturschutzbund (NABU) rund 540.000 Mitglieder und Förderer, davon etwa 21.000 in Hamburg. Damit ist der bereits 1907 gegründete Landesverband die größte Umweltorganisation der Stadt. Die 19 NABU-Stadtteilgruppen betreuen mehr als die Hälfte aller Hamburger Naturschutzgebiete – ehrenamtlich.      

Seit mehr als 20 Jahren ist die Ortsgruppe BOB schon aktiv für die Natur in Bramfeld, Ohlsdorf und Barmbek. Sie betreut den NABU- Naturgarten an der Bebelallee, bietet Vogel- und Fledermausführungen an, errichtet Krötenzäune am Ohlsdorfer Friedhof, hat an der See- und Osterbek Bach und angrenzendes Gelände naturnah umgestaltet, und…

…an einem kleinen Teich in Bramfeld eine neue Streuobstwiese angelegt. 

So können Sie helfen
Eine große Pflanzen-Vielfalt bringt eine Vielfalt an Wildbienen hervor, und umgekehrt. Für die gefährdeten Großstadtbienen sind blütenreiche Lebensräume selten und das Nahrungsangebot knapp geworden. Mit der erst 2009 angelegten Streuobstwiese “Appelhoffweiher” entstand ein neuer Lebensraum, der mit Ihrer Hilfe weiter ausgebaut werden soll.  

Eine Wildblumenwiese braucht mageren, stickstoffarmen und trockenen Boden, ein hoher  Stickstoffanteil fördert das Wachstum von Klee und Gräsern und unterdrückt folglich andere Arten. Mit Sand lassen sich nährstoffreiche Böden jedoch „ausmagern“ – und hier kommt Ihr Team ins Spiel: 

In einigen Wiesenabschnitten soll der „fette“ Boden komplett abgetragen und im Anschluss mit einem Sandgemisch verfüllt werden.  Auf dem so vorbereiteten mageren Boden bringen Sie dann das Saatgut für eine Wildblumenwiese aus. Parallel dazu mähen einige Kollegen Teile der Wiese, haken die Mahd auf und lockern den Boden:  Regelmäßiger Schnitt und das Auflockern stoppen ebenfalls die Ausbreitung der Gräser. 

Die Ortsgruppe BOB unterstützt Sie fachmännisch und teilt gern ihr Wissen rund um den wertvollen Lebensraum Streuobstwiese. 

Benötige Helfer: 15-20