Ein schönerer Garten für das Traumazentrum

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Projektpartner: Ankerland Trauma-Therapiezentrum gGmbH
 – Hilfe für traumatisierte Kinder & Jugendliche


Dieses Projekt ist vergeben.

Stadtteil: Eimsbüttel

So können Sie helfen

Der geschützte Garten im Innenhof des alten Pastorats lädt zum Draußen sitzen und Entspannen ein und wird auch mit Duft- und „Fühlpflanzen“ therapeutisch im Rahmen der Traumatherapien der kleinen Patienten genutzt.

Ein derzeit nicht so „ansehnlicher“ Bereich vor der großen Terrasse soll am Aktionstag mit Ihrer Unterstützung belebt und aufgewertet werden, damit der Garten noch schöner wird. Auf einem Treppen-Betonsockel soll ein Kübelbeet entstehen, also ein Beet aus Holzkübeln, und dann mit Schattenpflanzen wie Farnen, Funkien und schattenliebenden Gräsern bepflanzt werden. Der Weg vor dem neuen Beet soll einen schönen und trittsicheren Belag aus Kies bekommen und mit großen Randsteinen befestigt werden.

Während ein großer Teil Ihres Teams im Garten ackert, sollen die nackten Wände des Brennofenraumes von ca. 4 Kollegen zunächst vorbereitet und dann mehrfach gestrichen werden. In dem bislang nicht hergerichteten Raum steht nur der (gespendete) Brennofen, der derzeit leider nicht genutzt werden kann. Besonders die Kunsttherapeutinnen freuen sich, wenn dank Ihrer Hilfe demnächst die Tonarbeiten der kleinen Patienten gebrannt werden können.

Benötigte Helfer: 10-14 Personen

Die Einrichtung

Bereits seit 2008 kümmert sich Ankerland e.V. um schwer traumatisierte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und junge unbegleitete Geflüchtete. Ankerland e.V. informiert, berät und unterstützt Betroffene und deren Angehörige, bietet Fortbildungen für Fach- und Hilfskräfte und schult interessierte Laien in Workshops. Seinen gesellschaftlichen Beitrag sieht der Verein insbesondere darin, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung, Krieg, Terror oder andere traumatische Erfahrungen können schwere seelische Verletzungen verursachen. Viele Kinder in unserer Gesellschaft sind durch schreckliche Erlebnisse traumatisiert, ihre Seele ist zutiefst erschüttert. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, und unbehandelt leiden viele junge Menschen ein Leben lang an den Folgen.

Aus diesem Grund wurde im April 2016 das Ankerland Trauma-Therapiezentrum gGmbH eröffnet. Es ist das bundesweit erste integrative Beratungs- und Therapiezentrum, in dem traumatisierte Kinder in einer familiären Umgebung fernab einer sterilen Krankenhausatmosphäre intensiv aber ambulant therapiert werden können. Die Kinder, Jugendlichen und ihre Angehörigen werden in einem warmen Ambiente empfangen, in einer Art „Villa Kunterbunt“, die einen herzlichen atmosphärischen Rahmen bietet. So können Seelenwunden heilen und die schwersten der menschlichen Krisen gemeinsam bewältigt werden.

Die Therapie eines Kindes im Trauma-Therapiezentrum kostet durchschnittlich 7.000 Euro im Jahr. Um dieses Behandlungsangebot aufrechterhalten zu können, freut sich der Verein über jede Unterstützung engagierter Menschen.