Obstwiese sensen – Insektenvielfalt schützen

Streuobstwiese_Loki_Schmidt_Stiftung
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Projektpartner: Loki Schmidt Stiftung

Stadtteil: Francop, Altes Land

So können Sie helfen

Alle Jahre wieder muss die alte Streuobstwiese in Francop gemäht werden, damit ihre typische Vielfalt an Pflanzen und Tieren erhalten bleibt. Nach einer kleinen Einführung zum richtigen Umgang mit der Handsense können einige Team-Mitglieder zeitgleich und kleinflächig sensen. Andere beginnen bereits mit dem Zusammenharken und Sammeln des Mahdguts auf großen Haufen.

Regelmäßiges und vor allem schonendes Mähen ist extrem wichtig für ein gesundes Wiesenwachstum und die Förderung der Artenvielfalt Handsensenbei Pflanzen und Tieren. Bei den Wildbienen gibt es z.B. sehr viele „Spezialisten“, die ganz bestimmte Wildblumen als Futterpflanze brauchen. Das Mähen mit der Handsense ist ökologisch und klimafreundlich, es kommt ganz ohne Strom aus, ohne Lärm und Abgase. Vor allem aber schont es Kleinstlebewesen wie Insekten, die in einem konventionellen Rasenmäher eingesogen werden können und dann ihr Leben lassen müssen…

Biene bestäubt ApfelblütenDie Brombeeren am Rand der Fläche benötigen einen kräftigen Rückschnitt, damit sie die Wiese nicht überwuchern, einzelne Gebüsche sollen ganz entfernt werden. Weniger wüchsige Sträucher bekommen dadurch mehr Raum und sollen erhalten bleiben, zum Beispiel wilde Rosen.

Die Aktiven der Loki Schmidt Stiftung bestimmen bei Interesse gern die gesichteten Tier- und Pflanzenarten mit Ihnen, und machen auf Wunsch auch eine kurze Führung mit Infos zur Fläche.

Teamgröße: 12-18

Die Einrichtung

Die Loki Schmidt Stiftung verleiht der Natur eine Stimme. Sie engagiert sich in Hamburg sowie deutschlandweit für den Schutz und die Erhaltung seltener Pflanzen, maßgeblich durch Kauf oder Pacht wertvoller Flächen, und die anschließende Pflege von Naturgebieten. In Hamburg veranstaltet die Stiftung in ihren Naturschutzhäusern – dem Boberger Dünenhaus und dem Infohaus in der Fischbeker Heide – jedes Jahr über 1.000 Veranstaltungen zur Umweltbildung, für Kita- und Schulkinder ebenso wie für Erwachsene.

Seit 10 Jahren organisiert die Stiftung im Juni den „Langen Tag der Stadtnatur“, der mit dem bewährten Format „Kleingruppen in der Natur“ sicher auch in diesem Jahr stattfinden kann.

Alte Mittelstamm-Apfelplantagen mit Baumhöhlen und Totholz sind selten geworden. In der Süderelbmarsch in Francop hat die Stiftung eine solche Apfelwiese gepachtet und damit vor der Intensivierung bewahrt. Hier brütet noch der Gartenrotschwanz, und die Wasserfeder schiebt im Frühjahr ihre Blüten über die Wasseroberfläche im Graben. Eine benachbarte Wiese hat die Stiftung neu hinzu gepachtet. Sie soll zur artenreichen Feuchtwiese entwickelt werden.

Mehr Infos https://loki-schmidt-stiftung.de/stiftungsland/hamburg-modal/streuobstwiese-francop.html;   https://tagderstadtnaturhamburg.de/