Pflanzen und pflegen auf dem Wilhelmsburger Jakobsberg

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Dieses Projekt ist vergeben.

Projektpartner: Stiftung Ausgleich Altenwerder

Stadtteil: Wilhelmsburg

So können Sie helfen
Am Aktionstag sollen mit Ihrer tatkräftigen Hilfe einige Obstbäume „alter Sorten“ auf dem Jakobsberg gepflanzt werden. Für die Pflanzung der späteren Sorten im Herbst bereiten Sie schon Pflanzlöcher und alles weitere vor.

Nach der Arbeit mit Spaten und Schaufel greifen Sie zur Astschere: Brombeeren, Weißdorn und andere randliche Gehölze sollen zurückgeschnitten werden. Das kräftigt die Sträucher und sichert eine gesunde Blüte im kommenden Jahr – wichtige Nahrungsgrundlage für Bienen und andere Insekten. Die dann wiederum als fleißige Obstbaumbestäuber unterwegs sind und für eine ertragreiche Obsternte sorgen.

Ihre Hilfe ist hier mehr als willkommen! Das Team der Aktiven steht Ihnen am Aktionstag mit fachmännischer Hilfe zur Seite und hält Informationen über den artenreichen Kosmos Streuobstwiese bereit.

Benötige Helfer: 6 – 13

Die Einrichtung
Die 2009 vom BUND gegründete Stiftung kauft oder übernimmt naturnahe Flächen, um diese unter verschiedenen Naturschutzzielen zu entwickeln, zu pflegen und die typische biologische Vielfalt zu fördern. Besonders Lebensräume für Pflanzen und Tiere, die durch den Bau des Containerterminals in Altenwerder zerstört wurden, sollen an einem anderen Ort verbessert oder ersetzt werden.

Der Jakobsberg im Wilhelmsburger Osten ist eine solche Ausgleichsfläche. Vor hunderten von Jahren hatte die Elbe hier einen ihren ihrer vielen Seitenarme – und der Jakobsberg war eine kleine Insel im Fluss. Im Winter 2013/14 wurde ein Teil des stark verlandeten Altarmes geöffnet, und  damit neuer Lebensraum für Frösche, Libellen und Wasserpflanzen geschaffen.

Der Baumbestand auf der alten Streuobstwiese wird von der Sorte Golden Delicious geprägt, Ingrid Marie und James Grieve sind vertreten ebenso wie einige Birnbäume. Die Bäume sollen möglichst lange erhalten bleiben, denn je älter ein Obstbaum wird, desto mehr Lebensraum kann er für andere Organismen bieten.