Schützen Sie alte Obstbäume in Wilhelmsburg

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Projektpartner: Stiftung Ausgleich Altenwerder

Stadtteil: Wilhelmsburg

So können Sie helfen
Die Obstwiese am Jakobsberg in Wilhelmsburg benötigt Pflege, damit ein offener, strukturreicher Lebensraum gefördert und erhalten werden kann. Ganz konkret: Brombeeren, Weißdorn und andere sog. randliche Gehölze sollen zurückgeschnitten werden. Das kräftigt die Wildsträucher und sichert eine gesunde Blüte im kommenden Jahr – wichtige Nahrungsgrundlage für Bienen und andere Insekten. Die wiederum als fleißige Bestäuber auch in den Obstbäumen unterwegs sind und für eine ertragreiche Ernte sorgen.

Auch auf der Wiesenfläche breiten sich Brombeeren & Co. aus und sollen herausgerissen werden, „entkusseln“ nennen das die Fachleute. Der verdichtete Boden um die Obstbäume und deren Wurzelwerk herum wird so gelockert und aufnahmefähiger für Wasser; die Samen von Wiesenpflanzen können hier keimen und in Folge eine größere Artenvielfalt entstehen.

Der Baumbestand auf der alten Streuobstwiese wird von Apfelbäumen geprägt, aber auch Zwetschgen und einige Birnbäume sind vertreten. Die Bäume sollen möglichst lange erhalten bleiben, denn je älter ein Obstbaum wird, desto mehr Lebensraum kann er für andere Organismen bieten. Die Obstbäume sollen daher angebunden und gestützt sowie der Schutz gegen Wildfraß  verbessert werden.

Ihre Hilfe ist auf dem großen Gelände sehr willkommen! Das Team der Stiftungsmitarbeiter steht Ihnen mit fachmännischer Hilfe zur Seite und hält auch Informationen über den artenreichen Kosmos Streuobstwiese bereit.

Benötigte Helfer: 8-17

Die Einrichtung
Die 2009 vom BUND gegründete Stiftung kauft oder übernimmt naturnahe Flächen, um diese unter verschiedenen Naturschutzzielen zu entwickeln, zu pflegen und die typische biologische Vielfalt zu fördern. Besonders Lebensräume für Pflanzen und Tiere, die durch den Bau des Containerterminals in Altenwerder zerstört wurden, sollen an einem anderen Ort verbessert oder ersetzt werden.

Der Jakobsberg im Wilhelmsburger Osten ist eine solche Ausgleichsfläche. Vor hunderten von Jahren hatte die Elbe hier einen ihren ihrer vielen Seitenarme – und der Jakobsberg war eine kleine Insel im Fluss. Im Winter 2013/14 wurde ein Teil des stark verlandeten Altarmes geöffnet, und  damit neuer Lebensraum für Frösche, Libellen und Wasserpflanzen geschaffen.