Seltene Tiere und Pflanzen schützen!

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Projektpartner:  Haus der Wilden Weiden / NSG Höltigbaum (Träger: Stiftung Natur im Norden)

Dieses Projekt ist vergeben.

Stadtteil: Rahlstedt

So können Sie helfen

Die Galloways, Ziegen und Schafe, die „natürlichen Rasenmäher“ auf den Wilden Weiden, brauchen Unterstützung: Mit Ihrer tatkräftigen Hilfe wollen die Aktiven den expansiven Adlerfarm „niedermähen“, und zwar mit Sensen! Nach einer kurzen Einführung können Sie loslegen. Andere KollegInnen können derweil schon mit Astscheren und Teleskopsägen den omnipräsenten Birken einen radikalen Rückschnitt verpassen. Die ganz jungen Pflänzchen sollen mit der Hacke am Aufwuchs gehindert werden.

Die Wilden Weiden sind ökologische Nische für viele Pflanzenarten wie z.B. Besenheide, englischer Ginster oder Golddistel.  Auch seltene Tierarten wie die  Zauneidechse, der Stierkäfer oder viele Wespen- und Bienenarten finden hier ihre Nische.

Um eine Verwaldung des großen Gebietes zu verhindern und damit sich weitere Offenlandbereiche entwickeln können, werden die Weiden ganzjährig mit robusten Galloway-Rindern, Ziegen Schafen beweidet und dadurch im wahrsten Sinne des Wortes flachgehalten.

Neugierige Zaungäste Ihrer Challenge werden also die Tiere sein, die derzeit auf dem Gelände weiden, darunter ja vielleicht auch ein paar Jungrinder aus den „Rinderkindergärten“…

Teamgröße: 10 – 15

Die Einrichtung
Nach 30 Jahren als Militärgelände wurde der „Haltebaum“  Ende der 90er Jahre zum grenzüberschreitenden Naturschutzgebiet umfunktioniert. Die Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg verläuft direkt durch das Areal mit seinen wertvollen, savannenähnlichen Offenlandflächen.

Hier konzentriert sich eine Vielzahl gefährdeter oder vom Aussterben bedrohter Pflanzen und Tiere. Um die einmalige Artenvielfalt zu erhalten, hat die Stiftung Natur im Norden auf dem Höltigbaum einen Landschaftspflegehof gegründet.

Seitdem setzen die ca. 200 tierischen „Rasenmäher“ auf 400 Hektar Beweidungsfläche das Naturschutzkonzept der Wilden Weiden um: Schafe, Ziegen und Robustrinder wie Galloways beweiden die Flächen, halten sie durch ihren Verbiss offen und verhindern so eine Verwaldung.

Mehr Infos https://www.hoeltigbaum.de/startseite