Wilde Rinderkinder brauchen sichere Zäune!

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Projektpartner:  Haus der Wilden Weiden / NSG Höltigbaum (Träger: Stiftung Natur im Norden)

Stadtteil: Rahlstedt

So können Sie helfen

Die Robusttierrassen des Höltigbaums leben im Herdenverband, sind das ganze Jahr über draußen und gebären auch ihre Kälber ohne Beihilfe. Aber das Gelände ist groß, immer wieder büxt ein Tier aus. Es hat eine Lücke gefunden, meist dort, wo der elektrische Zaun von Weißdorn, Birke und Co. überwuchert und außer Kraft gesetzt wurde. Es ist sehr aufwändig, ein Tier wieder einzufangen und kann schnell gefährlich werden, da die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck am Naturschutzgebiet vorbeiführt.

Mit Ihrer tatkräftigen Hilfe will das Team der Wilden Weiden daher am Aktionstag die Zäune freischneiden und reparieren, Klapptore sollen erneuert werden.

Als Wetterschutz für die ebenfalls draußen lebenden Schafe und Ziegen möchte das Team gern mit Ihnen einfache Unterstände bauen, und bestehende ausbessern.

Mit etwas Glück sehen Sie eine Gruppe allein stehender Jungrinder, liebevoll “Rinderkindergärten” genannt: Mutterkühe lassen die Kälber während ihrer Weidegänge regelmäßig allein. Die Kälber schließen sich in Herden von bis zu 18 Tieren zusammen. In enger Nähe halten sich kälberlose Kühe oder Ochsen auf und erwecken den Eindruck, als würden sie die Kälber beaufsichtigen.

Benötigte Helfer: 12-14

Die Einrichtung
Nach 30 Jahren als Militärgelände wurde der „Haltebaum“  Ende der 90er Jahre zum grenzüberschreitenden Naturschutzgebiet umfunktioniert. Die Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg verläuft direkt durch das Areal mit seinen wertvollen, savannenähnlichen Offenlandflächen.

Hier konzentriert sich eine Vielzahl gefährdeter oder vom Aussterben bedrohter Pflanzen und Tiere. Um die einmalige Artenvielfalt zu erhalten, hat die Stiftung Natur im Norden auf dem Höltigbaum einen Landschaftspflegehof gegründet.

Seitdem setzen die ca. 200 tierischen „Rasenmäher“ auf 400 Hektar Beweidungsfläche das Naturschutzkonzept der Wilden Weiden um: Schafe, Ziegen und Robustrinder wie Galloways beweiden die Flächen, halten sie durch ihren Verbiss offen und verhindern so eine Verwaldung.