Greifen Sie zu Säge und Akkuschrauber, bauen Sie Garderoben für die Gästeschlafzimmer im „neuen“ Harburg Huus!
Derzeit ist noch nicht klar, ob das Harburg Huus im September schon in den neuen, größeren Räumlichkeiten oder noch am alten Standort sein wird. Also hat sich das Team ein Projekt überlegt, das an beiden Standorten umgesetzt werden kann.
Es sollen 14 Garderoben in DIY-Optik* gebaut werden, die dann in die Schlafräume am neuen Standort gehängt werden. Als hübsche und zweckmäßige Aufhängung für die Jacken und Taschen der Gäste.
*Idee und Projekt-Foto von der Website IDEENHUB.de, mit bestem Dank für die Inspiration.
Und wer gern schnippelt statt zu werkeln, unterstützt in der Küche: Hier wird das Grillfest für die verlängerte Mittagspause vorbereitet. Sie essen gemeinsam mit den Gästen des Harburg Huus, Austausch auf Augenhöhe und Klönschnack inklusive.
Die Einrichtung
Das „Harburg-Huus“ ist eine Tagesaufenthalts- und Übernachtungsstätte für obdach- und wohnungslose Menschen. Die einzige Hamburger Notunterkunft südlich der Elbe hat eine weitere Besonderheit: Die Gäste müssen sich hier nicht von ihrem Hund trennen, der darf bleiben.

Die kleine, familiäre Einrichtung hilft schnell und unbürokratisch. Das Harburg-Huus lindert die direkte Not obdachloser Menschen mit Unterkunft, Verpflegung, Hygieneleistungen, medizinischer Grundversorgung und hilft, die Grundbedürfnisse zu befriedigen.
Zunehmend kommen auch arme Menschen aus dem Stadtteil: Senioren, deren Rente nicht reicht; Menschen, die ihren 450-Euro-Job verloren haben oder Menschen, die im Harburg-Huus ihre Wäsche waschen, um zu Hause Energie zu sparen.
